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Frau trinkt Wasser aus Glas

Trinken bei Hitze: Dein Guide für den Sommeralltag

Lesezeit: 6 min

30 Grad, die Sonne brennt und du fühlst dich wie ein Schneemann im Sommer? Fühlen wir! Lass uns checken, was in deinem Körper bei Hitze eigentlich passiert - denn das verändert alles. Wir zeigen dir, warum eine Trinkroutine so wichtig ist und wie unsere → natural elements Elektrolyte dir dabei helfen können, im Flow zu bleiben.

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Warum Hitze alles verändert: Was passiert im Körper?

Schwitzen: Dein Körper als Kühlsystem 
Dein Körper ist ziemlich clever. Wenn er sich aufheizt, aktiviert er sein Kühlsystem: Schwitzen. Die Feuchtigkeit auf deiner Haut verdunstet und entzieht dabei Wärme. Genial! Das Problem: Je heißer es ist und je intensiver du trainierst, desto mehr musst du schwitzen, um cool zu bleiben. Bei intensivem Sport in der Hitze kannst du bis zu 1 - 2 Liter Schweiß pro Stunde verlieren. Das ist eine Menge Flüssigkeit, die du ersetzen musst.

Infokachel: Durst im Kopf

Nicht nur Wasser geht verloren
Mit dem Schweiß verlierst du nicht nur Wasser, sondern auch wichtige Mineralstoffe, allen voran Natrium, Kalium und Magnesium. Kalium und Magnesium tragen zu einer normalen Muskelfunktion¹ und einer normalen Funktion des Nervensystems² bei. Magnesium trägt außerdem zum Elektrolytgleichgewicht bei³.

Alles rund um Elektrolyte findest du in unserem großen Elektrolyte FAQ.

Ab wann wird's kritisch?
Schon bei einem Flüssigkeitsverlust von nur 2 % deines Körpergewichts kann deine körperliche Leistung messbar sinken. Bei einer 70 kg schweren Person sind das gerade mal 1,4 Liter. Die hast du bei einem intensiven Workout in der Hitze schneller verloren, als du „YEAH“ sagen kannst.

wieviel trinken

Die richtige Trinkmenge

Zwischen „2 Liter am Tag reichen“ und „trink so viel du kannst“ gibt es viel Halbwissen. Lass uns mit echten Zahlen aufräumen:

Dein Basiswert

Als Faustregel gilt: ca. 35 ml pro Kilogramm Körpergewicht an normalen Tagen. Bei 70 kg sind das etwa 2,5 Liter täglich, verteilt über den Tag.

Bei Hitze ohne Sport

Wenn’s draußen richtig heiß ist, muss dein Körper mehr schwitzen, um die Temperatur zu regulieren – auch ohne Sport. Addiere 0,5 - 1 Liter zusätzlich zu deinem Basiswert.

Bei Sport in der Hitze

Bei körperlicher Aktivität in der Hitze solltest du 400 - 800 ml pro Stunde trinken, je nach Intensität und wie stark du schwitzt.

Profi-Tipp: Kenne deine Schweißrate!
Wusstest du, dass du deinen individuellen Flüssigkeitsverlust messen kannst? Wiege dich einfach direkt vor und nach dem Training (ohne Kleidung). Die Differenz in Gramm entspricht ziemlich genau dem Flüssigkeitsverlust in Millilitern. So bekommst du ein Gefühl dafür, wie viel du wirklich ersetzen musst.

Wann trinken? Timing ist alles!

Es reicht nicht, einfach „genug“ zu trinken. Wann du trinkst, ist genauso wichtig wie die Menge. Das gilt im Sommer besonders, wenn du zusätzlich trainierst.

Im Alltag bei Hitze
Über den Tag verteilt trinken, nicht abends alles nachholen. Dein Körper kann nur ca. 200 - 300 ml alle 15 - 20 Minuten sinnvoll aufnehmen. Alles darüber hinaus landet größtenteils direkt in der Blase.

Tipp-Kachel: Nicht erst bei Durst trinken!
Vor dem Training
  • 2 Stunden vorher: 300 - 500 ml trinken. Das gibt deinem Körper Zeit, die Flüssigkeit aufzunehmen und überschüssiges Wasser loszuwerden.
  • Kurz vor dem Start: Nochmal ca. 200 ml.

Während des Trainings
Alle 15 - 20 Minuten ein paar Schlucke und nicht erst, wenn der Durst kommt. So bleibst du konstant versorgt.

Die magische Zahl nach dem Training
Hier kommt dein Pro-Tipp für den Re-Hydrations-Boost: die 150 %-Regel. Um deinen genauen Flüssigkeitsverlust zu ermitteln, wiegst du dich direkt vor und nach dem Training. Die Differenz auf der Waage ist (fast) reiner Wasserverlust durchs Schwitzen.

Diesen Verlust gleichst du dann zu 150 % wieder aus. Heißt konkret: Du hast 1 kg „ausgeschwitzt“? Dann sind 1,5 Liter Flüssigkeit in den Stunden danach dein Ziel. Der 0,5l-Puffer gleicht die Flüssigkeit aus, die dein Körper auch nach dem Sport noch ganz normal über den Urin verliert.

Wasser, Iso & Co.: dein Getränke Guide

Nicht jedes Getränk ist gleich gut geeignet. Hier ist dein Guide:

Wasser
Die Basis. Reicht völlig aus bei moderater Aktivität und normalen Temperaturen.

Wasser und Elektrolyte
Ein Elektrolyte-Upgrade für deine Wasserflasche kann bei Hitze, längerem Schwitzen oder Sport über 45 - 60 Minuten sinnvoll sein. In diesen Situationen verliert dein Körper viele Mineralstoffe, die reines Wasser allein nicht ersetzt. Ein Elektrolyt-Drink kann hilfreich sein, um deine Speicher wieder aufzufüllen. Unsere natural elements Elektrolyte Tabletten oder die isotonischen Elektrolyte Sticks sind eine praktische Lösung. Tablette oder lieber als Pulver? Deine Wahl!

Infokachel: Salziges nach Workout

Isotonische Drinks
Bei intensivem oder langem Training (90+ Minuten) brauchst du neben Elektrolyten auch Energie. Unser Endurance Drink enthält eine Kohlenhydrat-Elektrolyt-Lösung. Solche Lösungen verbessern die Wasseraufnahme bei körperlicher Aktivität und tragen zur Aufrechterhaltung der Ausdauerleistung bei längerem Ausdauertraining bei.⁴

Was du vermeiden solltest

  • Stark zuckerhaltige Softdrinks: Belasten den Magen und liefern vor allem leere Kalorien.
  • Alkohol: Wirkt entwässernd - das Gegenteil von dem, was du willst.
  • Zu viel Koffein: In Maßen okay, aber übertreib es nicht. Koffein kann in größeren Mengen leicht harntreibend wirken. Heißt: Dein Körper wird angeregt, mehr Urin zu produzieren, wodurch du zusätzlich Flüssigkeit verlierst.

Bonus: Proteindrink light
Du suchst nach dem Training eine erfrischende Alternative zum cremigen Proteinshake? Unser Clear Whey ist fruchtig-leicht und erfrischend nach dem Sport. Kein Ersatz für deine Flüssigkeitszufuhr, aber eine leckere Ergänzung mit 25 g Protein pro Portion.

4 typische Trink-Fehler, die fast jeder bei Hitze macht

1. Erst trinken, wenn der Durst kommt
Durst bedeutet: Du bist bereits im Defizit. Trink proaktiv und regelmäßig, bevor das passiert.

2. Nur Wasser bei starkem Schwitzen
Wer viel schwitzt, verliert Elektrolyte. Nur Wasser zu trinken, kann die Mineralstoffkonzentration im Blut weiter verdünnen.

3. Zu viel auf einmal statt regelmäßig
Einen halben Liter auf ex? Bringt wenig. Dein Körper kann nur begrenzt Flüssigkeit aufnehmen. Kleine Mengen, dafür öfter - so läuft’s rund.

4. Kaffee komplett streichen
Gute Nachricht für Kaffee-Fans: Moderater Kaffeekonsum (ca. 2 - 3 Tassen) zahlt auf deine Flüssigkeitsbilanz ein. Die leicht entwässernde Wirkung von Koffein wird bei gewohnten Kaffeetrinkern durch die Flüssigkeitsmenge mehr als ausgeglichen.

Mythos-Check: Lässt dich eiskaltes Wasser mehr schwitzen?
„Trink bei Hitze bloß nichts Eiskaltes! Am Ende schwitzt du nur noch mehr.“ – Klingt plausibel? Hier kommen die Fakten:
Ja, dein Körper wärmt die Flüssigkeit auf (Thermogenese). Der Energieaufwand dafür ist aber so minimal, dass er kaum ins Gewicht fällt. Viel stärker ist der direkte, kühlende Effekt des kalten Wassers auf deinen erhitzten Körper.

Der Mythos ist also falsch. Der einzige Grund zur Vorsicht ist die individuelle Verträglichkeit.

Das bedeutet für dich:
Eiskalte Getränke sind bei Hitze nicht verboten. Aber: Sehr kalte Getränke (< 5°C) können bei manchen Menschen den Magen belasten und Unwohlsein verursachen. Kühles Wasser (10 - 20°C) ist der Sweet Spot.

FAQ: Eure häufigsten Fragen

FAQ 1: Kann man zu viel trinken?
Ja, tatsächlich. Das nennt sich Hyponatriämie (Natriummangel im Blut): eine Verdünnung des Natriums im Blut durch zu viel Flüssigkeit bei gleichzeitig zu wenig Elektrolyten. Kommt vor allem bei Ausdauersportlern vor, die stundenlang nur Wasser trinken. Die Lösung: Elektrolyte nicht vergessen und nicht übertrieben über den Durst hinaus trinken.

FAQ 2: Zählen Kaffee und Tee zur Trinkmenge?
Ja! Beide zählen zur Flüssigkeitsbilanz. Die harntreibende Wirkung von Koffein ist bei moderatem Konsum vernachlässigbar.

FAQ 3: Wie erkenne ich, ob ich genug trinke?
Der einfachste Indikator: Deine Urinfarbe. Hellgelb bis fast klar = gut hydriert. Dunkelgelb = du solltest mehr trinken. Komplett farblos = du übertreibst es vielleicht.

FAQ 4: Sind isotonische Getränke besser als Wasser?
Das kommt auf die Situation an. Für den Alltag und kurze Workouts reicht Wasser völlig. Bei intensivem Training über 60 - 90 Minuten oder starkem Schwitzen können isotonische Getränke durch die enthaltenen Elektrolyte und Kohlenhydrate einen Mehrwert bieten.

FAQ 5: Soll ich bei Hitze auch nachts trinken?
Nur wenn du aufwachst und richtig durstig bist. Stell dir ein Glas Wasser neben das Bett. Aber extra den Wecker stellen? Nicht nötig. Guter Schlaf ist auch wichtig für die Regeneration.

FAQ 6: Wie wirken sich Salztabletten auf das Trinken aus?
Salztabletten oder -kapseln können bei extremen Ausdauerbelastungen (Marathon, Triathlon, Radrennen in der Hitze) sinnvoll sein, um Natriumverluste auszugleichen. Für normale Workouts sind sie in der Regel nicht nötig. Da reichen elektrolythaltige Getränke völlig aus.

FAQ 7: Ist die Temperatur meines Getränks egal?
Nicht ganz. Lauwarme bis leicht gekühlte Getränke werden in der Regel gut vertragen. Sehr kalte Drinks können bei manchen Menschen den Magen belasten. Im Training also lieber nicht eiskalt trinken.

FAQ 8: Ich mag kein Wasser. Was sind gute Alternativen?
Verständlich! Pures Wasser ist nicht jedermanns Sache. Gute Alternativen:

  • Infused Water: Wasser mit Gurke, Zitrone, Minze oder Beeren
  • Ungesüßter Kräuter- oder Früchtetee (auch abgekühlt)
  • Elektrolyt-Drinks: Geben Geschmack und Funktion
  • Clear Whey: Ein erfrischender Protein-Softdrink nach dem Sport

Hauptsache, du trinkst genug - egal in welcher Form.

Clear Whey Isolate von natural elementsDein Gameplan für die Hitzewelle

Trinken bei Hitze ist keine Raketenwissenschaft, aber etwas Strategie hilft dir, cool zu bleiben:

  • Kenne deinen Basiswert (35 ml/kg) und erhöhe ihn bei Hitze
  • Trink proaktiv, nicht erst bei Durst
  • Trinke gleichmäßig über den Tag verteilt und achte beim Training auf dein Trink-Timing
  • Vergiss die Elektrolyte nicht, besonders wenn du viel schwitzt

Jetzt bist du bereit für die heißen Tage, yeah!

Du willst wissen, wie du trotz Hitze richtig trainierst? Dann lies hier weiter:

  • → Beat the heat: Workout bei Hitze 

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Geschrieben & recherchiert von Natural Elements Redakteurin Rebecca.
Inhaltlich geprüft von erfahrenen Nährstoff-Expert:innen.


Offizielle Health Claims lt. EFSA (VO (EG) Nr. 1924/2006):

¹ Calcium, Kalium und Magnesium tragen zu einer normalen Muskelfunktion bei.

² Kalium und Magnesium tragen zu einer normalen Funktion des Nervensystems bei.

³ Magnesium trägt zum Elektrolytgleichgewicht bei.

⁴ Kohlenhydrat-Elektrolyt-Lösungen verbessern die Aufnahme von Wasser während der körperlichen Betätigung und tragen zur Aufrechterhaltung der Ausdauerleistung bei längerem Ausdauertraining bei.

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